14. Januar 2021

Wieder eine starke Saison

Oder wie soll man ein Reisejahr bezeichnen, in dem man auf der Alttierreise mit 79,9 Preisprozenten glänzen kann? Und auch die 71,4 % Preisausbeute bei den Jungtieren können sich sehen lassen? Die Schlaggemeinschaft Veronika und Georg Fröhlingsdorf aus der RV Bergisch-Gladbach schwimmt also weiter auf der Erfolgswelle. Grund genug nachzuhaken. Georg Fröhlingsdorf beantwortete unsere Fragen!

Die Reisesaison 2020

Die Saison lief sehr gut für uns. In der RV konnten wir uns bei allen Meisterschaften den 1. Platz sichern, mit Ausnahme bei den Vögeln, dort wurden wir 2. Auch bei den As-Tauben lagen wir vorne. Im RegV wurden wir bei den Jährigen und den Jungen jeweils 1. Meister. Wir stellen das 2. As-Weibchen im RegV, sie wurde auf Bundesebene 4. As-Weibchen. Im Wettbewerb der Zeitschrift Brieftaube wurden wir bundesweit Erster. Und 8. Jährigenmeister auf Bundesebene wird auch nicht jeder. Von 16 Flügen in der RV holten wir 14 Mal den 1. Konkurs. Von 549 km siegten wir im RegV gegen 4452 Tauben. Wir sind also sehr zufrieden.
Wir spielen nach der totalen Witwerschaft. Anfangs müssen alle Tiere mit, im Laufe der Saison werden Partner, die gar nicht anpacken, aus dem Rennen genommen. Wir haben aber auch Paare, bei denen beide Partner sehr gut fliegen. Allerdings auch welche, bei denen beide Tiere daneben liegen. Begonnen haben wir mit 58 Tauben, davon waren 1/3 Vögel und 2/3 Weibchen. Das lag daran, dass wir in den letzten zwei Jahren zu wenig Vögel bei den Jungtieren hatten. Gut fliegende Jährige werden bis zum Endflug durchgesetzt. Um in der Mannschaft zu verbleiben, achten wir sehr auf die Ergebnisse und hauptsächlich auf die As-Punkte auf den Flügen jenseits der 400 km Entfernung. Eine hohe As-Punktzahl und 7 oder 8 Preise ist uns wichtiger, als eine zweistellige Preiszahl mit wenigen As-Punkten.

Zuchtstrategie

Wenn es geht, wird gekreuzt oder entfernte Verwandtschaftszucht betrieben. Das ist bei den Reisetieren schwierig, weil die meisten untereinander verwandt sind. Daher holen wir in jedem Jahr zwei bis drei Tiere aus Spitzentauben dazu. So erwarben wir Nachzucht aus dem 8. As-Vogel des Verbandes 2019 von Ernst Greschke. Dieser Vogel hat in seiner Laufbahn 8 Mal den 1. Konkurs geflogen. Er trägt väter- und mütterlicherseits das Blut der von Ravenstein-Tauben. Die Neuzugänge werden in unsere Linie eingekreuzt und erhalten für zwei bis drei Jahre die Chance zu zeigen, was sie in der Zucht wert sind. Wenn die Nachkommen als Jungtiere nichts zeigen, ist das nicht schlimm, jedoch als Jährige müssen sie Ansätze einer guten Reisetaube zeigen. Zurzeit haben wir zwölf Zuchtpaare. Wir hatten noch einen weiteren Zuchtschlag, in dem vornehmlich Versuchspaare und Ammenpaare untergebracht waren. Dieser musste jedoch nach Auflage durch das Bauamt abgerissen werden.

Aktuelle Leistungsträger

Am Ende der Saison hatten wir vier Tiere mit 11/11 Preisen und zehn Tauben mit 11/10 Preisen. Hervorstechend ist das Weibchen 3318-18-424 mit 11/11 Preisen und 1057 AP (96,09 AP pro Flug). Sie stammt aus einem Sohn Josef x einer Tochter des Darko von Florian Grundmeier. Auch der RV beste Vogel 3318-18-431 mit 11/11 Preisen stammt aus einem Sohn des Josef. Erwähnen sollten wir noch das beste jährige Weibchen mit der Ringnummer 3318-19-710. Sie flog 11/11 Preise und 904 AP. Ihr Bruder, der 3318-19-801, flog in diesem Jahr 10/9 Preise und 849 AP. Er holte im RegV einen „Vierten“ gegen 8425 Tauben und in der RV überzeugte er mit 1., 2.,5.,5.,7.,8.,8. usw. durch enorme Spitze. Der 3318-19-781 muss an dieser Stelle noch genannt werden, denn er überzeugte mit 9/8 Preisen und 777 AP, was einen durchschnittlichen Wert von 97,12 AP ausmacht.

Die Versorgung der Tauben

Wir geben so gut wie alle Zusatzprodukte über das Futter, so beispielsweise fast täglich Carni Speed und zwei bis drei Mal wöchentlich Hexenbier. Bei der Rückkehr verabreichen wir BT-Amin forte und am Folgetag ebenso. Am Donnerstag, dem Tag vor dem Einsetzen, verabreichen wir es nochmals. K+K Eiweiß und das weiße Pulver von Dr. Marien gibt es zu gleichen Teilen am Rückkehrtag und am Tag darauf. Mittwochs gibt es Blitz plus Energie-Öl plus getrocknete Bierhefe über das Futter, ggf. noch Kräutermix. Während der Mauser erhalten unsere Tauben fast täglich Hexenbier und Hessechol.

Vor Beginn der Reise machen wir für fünf Tage eine Kur mit einem Antibiotikum und wiederholen sie in verkürzter Form nach dem 4. oder 5. Flug. Danach ggf. nach Gefühl. Vor dem Saisonstart kuren wir mit Ronidazol und während der Saison mit Metro gegen Trichomonaden. Ganzjährig gibt es täglich frischen Grit, eine Mischung aus vielen Sorten, ebenso Futterkalk, wobei davon außerhalb der Reise nur wenig aufgenommen wird.

Das Training

In den letzten Jahren bin ich donnerstags arbeitsbedingt in Flugrichtung unterwegs, so dass ich die Reisemannschaft ca. 30 km vom Schlag entfernt zu einem Trainingsflug auflassen kann. Zu Saisonbeginn haben wir von diesen Flügen öfter Verluste, ich vermute durch Raubvögel. Nach der Ankunft dürfen die Paare 1-2 Stunden zusammenbleiben. Freitags vor dem Einsetzen lassen wir die Partner zusammen laufen und setzen sie dann in ihren Zellen fest. Dadurch ist das Einsetzen leichter. Freiflug gibt es täglich morgens und abends, bei Bedarf wird die Mannschaft mit der Fahne motiviert. Wenn die Fahne eingeholt wird wissen die Tauben, dass das Training beendet ist. Bei Hitze entfällt diese Maßnahme natürlich.

Stellenwert der Jungtauben

Einen hohen Stellenwert, denn die Jungtauben sind die Zukunft. Wir verdunkeln zwar nicht, belichten aber ab dem 21.06. bis zum Ende der Reise. Nach dem Absetzen haben wir die Jungtauben mit dem Zuchtfutter weiter gefüttert. Als wir merkten, dass es mit dem Fliegen am Haus nicht so klappte, haben wir das Futter mit Paddyreis leichter gemacht. Dann fingen sie an zu ziehen. Ab Beginn der Reise wurde dann das Futter der Alttiere eingesetzt. Die Reise verlief sehr gut, am Ende konnten wir 12 Tiere mit voller Preiszahl (5/5) vorweisen. Dabei ragte die 3318-20-996 besonders hervor. Das Tier wurde nicht nur bestes Jungtier der RV sondern flog auf dem Endflug auch den „Ersten“ in der RV. Alle ihre Preise flog sie bis zum 10. Konkurs, wobei sie auf 485 AP kam. Auch die 3318-20-1036 sollte erwähnt werden, flog sie doch 5/5 Preise mit 470 AP. Das Selektieren fällt uns schwer, da wir am Ende immer zu viele Jungtiere haben. Aus bewährten Paaren überwintern alle, aus den Neueinführungen müssen die Jungen sich schon gezeigt haben. Wichtig ist, dass sie sich schnell erholen und gut trainieren.

Impfungen

In diesem Jahr haben wir erstmals mit dem gegen Rotviren geimpft. Allerdings nicht zweimal, sondern nur einmal. Dennoch blieben unsere Jungtiere erstmals seit Jahren von der Jungtaubenkrankheit verschont. Wir überlegen, zukünftig auch gegen Salmonellen zu impfen.

Was möchtest du unseren Lesern noch mitteilen?

Man sollte sich verstärkt an Flügen in größerer Gemeinschaft und mit vielen Teilnehmern beteiligen, weil das echte Herausforderungen für unsere Tauben sind. Dabei kann es ja eigene RV- und Gruppenlisten geben.

26. Oktober 2018

Das Erfolgsduo aus dem Bergischen Land

„Mit dem Reisejahr 2018 bin ich sehr zufrieden, obwohl bei uns der 600er wegen des vom Verband ausgesprochenen Flugverbots ausfiel und damit Platzierungen auf nationaler Ebene nicht möglich waren“, lautet das Fazit von Georg Fröhlingsdorf. Diese Aussage kann man nur unterstreichen, denn eine durchschnittliche Reiseleistung von 79 Prozent auf den 13 Flügen der Altreise, 11 „Erste“ und 23 „Zweistellige“ sind schon eine Ansage. Bei den Jungtauben waren es dann „nur“ 76 Preisprozente. Dafür stellte man auf allen fünf Flügen den Sieger.

Georg Fröhlingsdorf, Jahrgang 1958, und seine Frau Veronika bilden seit Jahren ein echtes Erfolgsduo. Seit 1975 ist er Verbandsmitglied in der RV Bergisch-Gladbach, deren Vorsitzender er heute ist und in der er mittlerweile 20-mal den 1. Meister stellte. Seit 43 Jahren spielt er ohne Unterbrechung, zunächst vom Grundstück seiner Eltern und später dann von der heutigen Anlage aus. Es gelang ihm, seine Frau für sein Hobby zu begeistern, und heute stellt sie nach seiner Aussage mindestens 50 Prozent der Schlag-gemeinschaft.

Die “Reisegruppe”

Beim Blick auf die aktuellen Fahnenträger in Herkenrath fällt auf, dass sie alle miteinander verwandt sind. Die 3318-17-86 flog 13×13 Preise und fuhr 1.166 AP ein. Eine starke Leistung für eine Jährige. Das ist allerdings weniger verwunderlich, schaut man sich ihre Abstammung an: Ihr Vater ist der B 15-2301206, ein Sohn des 2. As-Vogels 2015 „Kleine Mittelstrecke“ in Belgien von Rene Gekens. Ihre Mutter ist die „Josef-Tochter“ 405 und damit eine Schwester vom 1. As-Vogel BRD 2015, dem 3318-14-469.
Der 3318-16-880, ebenfalls ein Sohn des „Josef“, war auch bei 13 Flügen 13-mal erfolgreich und erzielte 1.087 AP. Bereits als Jähriger holte er mit 12 Preisen 931 AP und einen „Zweiten“ vom RegV-Flug Neumark gegen 5.927 Konkurrenten. Er ist ein Vollbruder zum 1. As-Vogel auf Bundesebene 2015, seine Mutter ist die 459
Dritter im Bunde ist der 3318-17-131 mit 13×12 Preisen, darunter zwei 1. Konkurse. Seine Listenplatzierungen brachten ihm 1.070 AP ein. Sein Vater trägt die Ringnummer NL 16-1884845 und erblickte bei Jan v. d. Pasch das Licht der Welt. Seine Mutter ist die 3318-13-133, hat selbst in drei Jahren 29 Preise geflogen, darunter eine „Zweiten“ und vier „Vierte“, und führt sowohl das Blut der „de Belser-Tauben“ als auch das der „v.-d.-Pasch-Tiere“ in ihren Adern.
Insgesamt flogen in der abgelaufenen Saison drei Tiere 13×13, zwölf Tiere 13×12, fünf Tiere 13×11 und weitere fünf Tiere 5×10 Preise.

Der Zuchtbestand

Bis 2015 setzte sich der Zuchtbestand aus 12 Paaren zusammen, mittlerweile wurde er nach dem Bau eines Gartenschlags auf 20 Paare aufgestockt. Vier weitere Paare übernehmen die Ammenfunktion. Primus inter Pares ist der 6833-08-197, von unseren Züchtern „Josef“ benannt. Dieser Vogel flog selbst sechs „Erste“, vier „Zweite“ und 19 Preise bis zum 9. Konkurs. „Josef“ und seine Eltern wurden von einem Sportfreund erworben, als dieser mit dem Taubensport aufhörte. Kinder, die aus ihm gezogen wurden, flogen mehr als 20-mal einen 1. Konkurs. Auch ein Vogel von de Belser, von dem man 2.001 Eier holte, hat ebenso seine Spuren im Bestand hinterlassen wie ein Enkel des „Lowieke“, der über Friedhelm Cox den Weg ins Bergische Land gefunden hat.

Gezogen wird in Kreuzung – meistens für die Reise – und in Linie, wobei diese Jungtiere meistens in der Zucht eingesetzt werden. Die Kreuzungszucht wird zunehmend schwieriger, weil immer mehr Tiere untereinander verwandt sind. Umso wichtiger ist die Blutauffrischung. Aber auch hier scheinen unsere Sportfreunde ein glückliches Händchen zu haben, denn ein Vogel, der 2016 in den Niederlanden bei van der Pasch erworben wurde, hat bereits mit dem o. a. 131 einen starken Jährigen gebracht.

Reisemethode: Totale Witwerschaft

Gespielt wird seit Jahren nach der totalen Witwerschaft, wobei bei einigen Paaren der schwächere Partner nach 5-6 Flügen aus der Mannschaft genommen wird. Dennoch gibt es Paare, bei denen sowohl der Vogel als auch das Weibchen nahezu gleich stark sind und zweistellig fliegen. So flog beispielsweise das Weibchen 3318-17-77, das an den o. a. „880“ gesetzt war, in diesem Jahr 13×12 Preise.

Im Jahr 2018 wurden 48 Tauben beiderlei Geschlechts ins Rennen geschickt. Vor Saisonbeginn wurden vom Raubvogel acht Tiere geschlagen, fünf davon mit zusammen 60 Preisen im Jahr 2017und zwei mit über 1.000 As-Punkten. Daher muss der Bestand von Anfang September bis Anfang März festgesetzt werden.

Versorgungsprogramm mit Röhnfried-Produkten

Die gute Taube ist das wichtigste Element im Taubensport. Die richtige Versorgung ist aber ein nahezu ebenso wichtiger Baustein zum Erfolg. In der Regel werden Ergänzungsprodukte bei unseren Sportfreunden über das Futter verabreicht. So gibt es Carni-Speed fünfmal wöchentlich in der Dosierung 1 Messbecher für 40 Tauben, wobei Veronika genau abmisst, Georg hingegen mehr nach Gefühl agiert. Auch Blitzform kommt über das Futter, meistens mittwochs, ab und an auch an einem zweiten Tag. Bt-Amin forte kommt bei Heimkehr und donnerstags über das Futter. Bei der Dosierung richtet man sich nach der Herstellerangabe, wobei Georg freimütig gesteht, dass es bei ihm auch etwas mehr sein darf. Am Heimkehrtag und am Tag darauf kommt Hessechol zum Einsatz, dazu das rote Pulver von Dr. Marien und K+K Protein 3000. Am Flugtag nach dem Trennen wird das Trinkwasser mit Avidress Plus angesäuert. Mittwochs kommt getrocknete Bierhefe übers Futter. Einen Tag vor dem Einsetzen wird das Futter mit Energie-Öl angereichert, einem natürlichen Energetikum aus einer Mischung sich ergänzender kaltgepresster hochwertiger Öle. Dieses Produkt ist hervorragend für den Muskelaufbau geeignet. Bei unseren Sportfreunden wird das Futter dann mit Kräuter-Mix abgetrocknet. Kräuer-Mix ist eine Ganzjahresmischung aus 17 unterschiedlichen Kräutern und ein absolutes Naturprodukt. Vor Beginn der Reise wird eine 5-tägige Kur mit Ronidazol und Amoxi-Clav (obere Luftwege) durchgeführt.

Beim Futter wird auf die Produktpalette von Vanrobeys zurückgegriffen. Die Mischung 735 wird den Reisetieren vom Ankunftstag bis zum Einsatztag verabreicht, wobei es bei Bedarf mit Superdiät, Mais und Hanf angereichert wird. Bei den Zuchttauben kommt die Nr. 182 zum Einsatz.

Auch in Herkenrath schlägt die Jungtierkrankheit regelmäßig zu, in diesem Jahr bereits Ende Mai. Einige Tiere überstanden sie nicht. Ein Mittel dagegen kennen unsere Sportfreunde nicht; vor einigen Jahren glaubten sie, es in Baytril gefunden zu haben, aber dann half auch dieses Antibiotikum nicht mehr. Gleichwohl scheint der Nachwuchs alles überstanden zu haben, denn er holte sich die 1. RV-Jungtier-Meisterschaft.

Auch wenn Skeptiker vielleicht einwenden, dass die RV relativ klein ist und mit 15 reisenden Schlägen nicht übermäßig viele Mitglieder hat, muss man erkennen, dass einige bekannte Namen zu den Mitstreitern in den übergeordneten Konkurrenzen zählen und die Fröhlingsdorfs dennoch auch dort brillieren. Kazim Celik, Johann Cichon, D.+F.+N. Schlechtriem oder Florian Grundmeier sind nur einige von ihnen. Veronika und Georg Fröhlingsdorf, die Tauben-Flüsterer aus dem Bergischen Land sollten auch in Zukunft ganz vorne mitmischen können.

20. Oktober 2017

Die Taubenflüsterer aus Herkenrath

8 x 1. Konkurs – Alttierreise 2017

Die beiden netten und liebevollen Züchter aus dem Stadtgebiet Bergisch Gladbach konnten auch im Jahr 2017 wieder erfolgreich an der Reise teilnehmen. Im Regionalverband 407, der sich in 2 Gruppen aufteilt (Nord und Süd), reist die Schlaggemeinschaft Veronika und Georg Fröhlingsdorf nun schon seit vielen, vielen Jahren sehr erfolgreich. Dabei wurden nicht nur 8 erste Preise im Reisejahr 2017 auf der Alttierreise errungen, nein, auch zahlreiche weitere Meisterschaften konnten gefeiert werden.

Ohne ein gutes Konzept ist dies allerdings nicht möglich. Daher möchten wir Ihnen in diesem Jahr einfach mal einen Überblick über den Jahresverlauf des Züchter-Duos geben.

27. Oktober 2016

Das Jahr nach der deutschen Meisterschaft