26. Oktober 2018

9. Verbandsmeister auf Bundesebene und trotzdem …

… ist Denis Faber nicht unbedingt zufrieden mit der Alttiersaison 2018. ‚Wie kann das sein?‘, denken sich jetzt vermutlich viele Züchter. Ganz einfach! Dieser 9. Verbandsmeisterschaftstitel ist sehr teuer erkauft. Die Unzufriedenheit der Familie Faber mit den Alttierflügen rührt aus den viel zu großen Verlusten. Der Erfolg wiegt lange nicht so schwer, wie die Trauer über die verlorenen Tauben. Trotzdem zeigten die Faber-Tauben auch 2018, was sie zu leisten imstande sind. Sage und schreibe fünf 1. Konkurse konnten auf den Regionalflügen errungen werden.

20. Oktober 2017

Die 2-fachen Olympiadeteilnehmer 2017

Auf der Brieftaubenolympiade in Brüssel 2017 platzierte sich die Vater-Sohn-Schlaggemeinschaft gleich mit zwei Super-Tauben. In der Klasse D (Allround) waren es das Weibchen „OLYMPIC MARIOLA“ 0901-14-213 und in der Klasse G (Jährige Tauben) die „OLYMPIC MADLEN“ 0901-15-857, welche Deutschland würdig vertraten. Dies sollte aber nicht der einzige internationale Erfolg sein. So wurde die SG Faber im Februar 2017 auch als Gouden Duif-Sieger Deutschland & Superstar des Jahres Mittelstrecke der Zeitschrift „De Duif“ geehrt.

Roland, Mariola und Denis Faber

Namensgeber für die beiden Olympiade-Weibchen sind die Frauen im Hamburger Züchtergespann. Neben Vater Roland und Sohn Denis engagieren sich auch Mutter Mariola, Schwester Madlen und, wenn es notwendig ist, auch Denis‘ Freundin Lea bei der Versorgung der Tauben. Taubensport ist hier leistungsorientierter Familiensport.

Fördern und fordern

Bei den Fabers ist die Ausbildung der Jungtauben sehr wichtig. Vor Beginn der Flüge werden die Jungtauben einige Male in den Boxen der Fa. Geraldy, mit Futter und Wasser versorgt, einfach in den Schlag gestellt. So verlieren sie schnell die Angst vor dem Korb.

Denis erzählt: „Wir nehmen an allen Vorflügen der RV teil und fahren privat ca. 10 Mal vor den Preisflügen. Erst kurze Distanzen von 2, 7, 15, 20 km, um dann auf 50 km zu trainieren. Dies beginnen wir, sobald die Jungtauben ziehen. Dies erreichen wir auch, indem wir mit der Fahne die Jungtauben in die Luft bringen. Wir müssen das auch tun, da wir nur einen gemeinsamen Jungtierschlag für drei Gelege haben und die Folgegelege immer wieder die älteren Jungen aufhalten. Auch nehmen wir gerne an Flügen der Nachbarvereinigungen teil. So erreichen wir, dass sich die Jungtauben schon früh auf die eigene Orientierungsfähigkeit konzentrieren. Zwischen den Flügen fahren wir in der Regel einmal die Woche, meistens donnerstags, also am Tag vor dem Einsetzen auf 50 km. Wenn es das Wetter zulässt haben die Männchen und die Weibchen zweimal täglich für ungefähr 45 Minuten Freiflug am Haus. Die Jungtauben kommen einmal täglich, ab Juni zweimal am Tag in die Luft. Sie fliegen freiwillig 1,5–2 Stunden täglich. Wir züchten 150 Jungtiere für den eigenen Bedarf.“

23. Oktober 2016

Taubensport der Superlative

16. Oktober 2015

Gut geflogen, schlecht getippt