Johny Jonckers: Ein alter Fuchs verliert nie seine Tricks

„Im Alter von 77 Jahren wird alles schwieriger“, so sagt Johny Jonckers. Zum Glück kann er immer noch auf die Hilfe seiner Magda zählen, die ihm bei der täglichen Pflege der Tauben hilft und auch sein Sohn Yves ist immer zur Stelle, um ihm beim Einkorben zu helfen. Die Klasse, die Jonckers besitzt, ist immer noch vorhanden und kann durch Siege gegen 1900 – 1250 und 1000 Tauben bewiesen werden. „Wenn man in der Lage ist, diese drei Siege einzufahren, kann man sagen, dass es immer noch gut läuft“. Das Jahr 2020 war wegen des späten Starts durch die Corona-Probleme etwas schwieriger, aber auch die hohen Temperaturen machten es sowohl für den Züchter als auch für seine Vögel nicht einfach. „Im Bereich der Jungvögel half der Einsatz des Belüftungssystems, das stündlich für mindestens zehn Minuten gestartet wurde. Hierdurch bekamen sie regelmäßig etwas frische Luft“.

In Erwartung auf den späten Start

Auch bei Johny ist das Witwer-Team verdunkelt worden. Er ist ein klassischer Witwer-Liebhaber und es bemerkenswert, dass sie umso besser abschneiden, je älter sie werden. Es wird die “klassische” Witwenschaft bevorzugt und Johny korbt die Vögel nur dann ein, wenn er denkt, dass sie bereit sind teilzunehmen. „Eine Woche Ruhe zwischen den Rennen ist immer der ideale Weg, um gute Bedingungen zu schaffen“.

Aktuelle Leistungsträger

Es dreht sich immer noch alles um den „801“ – BE 09-2002801 der 1. As-Vogel im Nationencup wurde. Das unter anderem mit einem 1. Montluçon gegen 2597 Tauben – 5. S/Nat 6141 gegen Tauben – 1. provinzial gewann Argenton 1301 p – 10. national gegen 10962 Tauben und dem BE-14-2263504 „Rudy 504“, – der 12. Nationale As-Tauben schwere Mittelstrecke KBDB mit Preisen wie 6. national Bourges gegen 21484 Tauben – 55. national Montluçon gegen 16780 Tauben – 16. national Châteauroux gegen 18769 Tauben gewann. Diese werden mit Tauben aus den Kolonien Vandenheede, Vandenabeele – Engels und den alten Ursprüngen von G. Verbruggen gepaart.

Impfungen & Versorgung

Johny und Magda sind sich einig, dass man nur gewinnen kann, wenn man sich viel Mühe gibt und eine gute Hygiene im Schlag herrscht. Die Tauben werden jedes Jahr gegen Paramyxo behandelt. Eine Kur gegen Paratyphus, gefolgt von einer Impfung, werden außerdem vorgenommen. Auch gegen Pocken werden alle Vögel behandelt. Bei den Jungtauben stehen Impfungen wie Paramyxo-Adeno-Herpes und 14 Tage später eine Paramyxo-Rota-Impfung auf dem Programm. Seitdem er dieses System anwendet, hatte er keine Probleme mit Adeno mehr.

Fast täglich verwenden sie, zusammen mit UsneGano, Avidress Plus im Trinkwasser. Wenn die Tauben vom Flug nach Hause kommen, bekommen sie Bt-Amin Forte und Mumm zu trinken und nach jedem Flug erhalten sie eine K+K Gold-Tablette. Sowohl vor als auch nach dem Einkorben werden die Tauben zum Schutz mit Avisana behandelt. Bei der Teilnahme an schweren Mitteldistanzen, nach dem Flug und zur Vorbereitung auf das Rennen gibt Johny extra Butophosphan durch die Gabe von Rotosal. Bei den Jungvögeln verwendet er im Trinkwasser viel Vitalotop zusammen mit Entrobac und Immumbooster über der Nahrung, was dafür sorgt, dass der Darm gesund bleibt und die Kondition sich verbessert.

Tipp: Um sicherzustellen, dass die Tauben schön rosa werden und zur Vorbereitung auf die Rennsaison, verwende ich etwa zwei Wochen lang Hexenbier, was dafür sorgt, dass die Tauben eine bessere Kondition erhalten.

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